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Krönungsgala der 10. Ausgabe des Grand Prix du Vin Suisse!

Die Champions unter den Schweizer Weinen wurden anlässlich der grossen Gala in Bern gekürt. Dabei war wieder einmal alles zur Stelle, was in der Schweizer Weinwelt Rang und Namen hat. Von den 73 nominierten Weinen aus der ganzen Schweiz belegten 36 die drei Podiumsplätze. Dieses Jahr glänzten vor allem die Gewächse aus dem Wallis, die in sechs der zwölf Kategorien des Wettbewerbs den Sieg davontrugen. Das «Schweizer Weingut des Jahres 2016» ist Régence Balavaud in Vétroz VS, und der Preis «Schweizer Weingut 2007-2016» ging an Diego Mathier in Salgesch VS. Den Prix Bio sicherte sich Reynald Parmelin aus Begnins VS, und den Prix Vinissimo erhielt beim Weisswein die Kellerei Corbassière in Saillon VS beziehungsweise beim Rotwein Lampert's Weingut Heidelberg in Maienfeld GR.

Bern am Mittwoch, den 26. Oktober 2016. Zur 10. Ausgabe des Grand Prix du Vin Suisse, den die Vereinigung VINEA und die Zeitschrift VINUM gemeinsam ausrichten, versammelten sich in Siders an die 170 Degustatoren. Nach sechs Tagen und insgesamt 2864 Weinen von 560 Erzeugern wurden 73 Weine auf Exzellenzniveau für die Gala der Schweizer Weine nominiert. Im zweiten Jahr in Folge wurden die nominierten Weine von einer zehnköpfigen internationalen Jury verkostet, die im Anschluss daran die drei besten Weine jeder Kategorie bestimmte. Paolo Basso, bester Sommelier der Welt und Mitglied der Neuverkostungsjury, hob «die qualitative Verbesserung bei den Chasselas und Rosés sowie die gelungenen Rot- und Weissweinassemblagen, Merlotweine und Süssweine» hervor. «Mit Weinen auf diesem Niveau kann sich die Schweiz durchaus einen Platz unter den Weingebieten der Welt erkämpfen.»

Preisträger aus der ganzen Schweiz
Die grösste Weinregion der Schweiz, das Wallis, nimmt 19 Podiumsplätze ein, vor der Deutschschweiz (7) mit Graubünden, Zürich, Thurgau und Aargau, dem Tessin (5), Neuenburg Drei-Seen-Land (3) und dem Waadtland (2).
Bei der Preisvergabe nach Kategorien kann das Wallis mit sechs Siegern auftrumpfen: Chasselas, Andere sortenreine Weissweine, Weisse Assemblagen, Gamay, Andere sortenreine Rotweine und Weine mit Restsüsse. Das Tessin sicherte sich natürlich den ersten Platz in der Kategorie Merlot, und Graubünden stieg in den Kategorien Pinot Noir und Rote Assemblagen aufs Siegertreppchen. Der Champion unter den Roséweinen kommt aus Zürich, der Sieger bei den Schaumweinen aus Neuenburg und der beste Müller- Thurgau aus Thurgau.

Eine frohe Botschaft für die Schweizer Verbraucher
An dem Galaabend und der Preisverleihung im Kultur Casino Bern unter der Moderation von Sven Epiney nahmen 400 Selbsteinkellerer und Persönlichkeiten aus dem Weinfach, der Politik und den Medien teil. Mit diesem nationalen Wettbewerb soll der erstklassigen Arbeit der Schweizer Weinerzeuger Anerkennung gezollt werden. Er bietet den einheimischen Weinen ein prächtiges Schaufenster und festigt das Image der Schweizer Erzeugnisse. Eine frohe Botschaft für alle Verbraucher: Sie finden in unserem Land eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Qualitätsweine, die allen Ansprüchen genügen.

Die Spezialpreise
Bei der Jubiläumsgala wurden auch fünf Spezialpreise vergeben:

Prix Bio Suisse:
Pinot Noir Vieilles Vignes Begnins BIO 2015, La Côte AOC, Domaine de la Capitaine, Begnins VD

Prix Vinissimo «Coup de Cœur» weiss:
Petite Arvine Saillon Grand Cru 2015, Cave Corbassière, Saillon VS

Prix Vinissimo «Coup de Cœur» rot:
Lampert's Cuvée Rouge 2013, Lampert's Weingut Heidelberg, Maienfeld GR

Preis «Schweizer Weingut des Jahres 2016»:
Kellerei Régence Balavaud in Vétroz VS

Für diesen begehrten Titel spielen mehrere Kriterien eine Rolle, so etwa die Anzahl der preisgekrönten, nominierten und prämierten Weine im Vergleich zur Anzahl der eingereichten Proben.

Und die Auszeichnung «Schweizer Weingut 2007-2016» ging bei der 10. Ausgabe des Grand Prix du Vin Suisse an: Adrian & Diego Mathier, Nouveau Salquenen AG, Salgesch VS.

Adrian & Diego Mathier, Nouveau Salquenen AG, Salgesch VS.

Diego Mathier, dessen Betrieb bereits zweimal zum «Schweizer Weingut des Jahres» gekürt wurde, stieg bei den zehn Ausgaben des Wettbewerbs schon mehr als 16-mal aufs Siegerpodest (1., 2. und 3. Rang).

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