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Die nominierten Weine sind nun bekannt: Auf geht's zum grossen Finale!

Auf der Rangliste des Grand Prix du Vin Suisse (GPVS) stehen 73 Weine aus der ganzen Schweiz. Dabei handelt es sich um die besten Weine der zwölf Kategorien des Wettbewerbs, dessen Ergebnisse nun bekannt sind. Der Jury wurden über 2900 verschiedene Gewächse von 560 Produzenten präsentiert. Damit führte dieser nationale Wettbewerb wieder einmal die Vielfalt und die hohe Qualität der eidgenössischen Weine vor Augen. Die Sieger der verschiedenen Kategorien werden am 26. Oktober 2016 beim Gala–Abend der Schweizer Weine in Bern bekannt gegeben. Die Spannung steigt.

Die Schweizer Winzer stellen sich durchaus der Herausforderung, ihre besten Weine gegeneinander antreten zu lassen. Dies beweist allein schon die hohe Beteiligung am GPVS. Die 10. Ausgabe dieses von der Vereinigung VINEA in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift VINUM ausgerichteten Wettbewerbs fand in Siders statt. Eine Jury aus 170 Verkostern wählte aus 450 Chasselas, 625 anderen sortenreinen weissen Rebsorten, 370 Pinots, 290 anderen sortenreinen roten Rebsorten, 150 Merlots und 100 Gamays jeweils die Besten aus. Auch die Assemblage–Weine waren gut vertreten. 290 Muster bei den Rotweinen und 115 bei den Weissweinen.

Swissness
Der Grand Prix du Vin Suisse umfasst zwölf Kategorien, d.h. neben den bereits oben genannten noch Riesling–Sylvaner, Weine mit Restsüsse, Schaumweine und Roséweine. So wird der gesamte Sortenbestand des Landes abgedeckt. «Dieser Wettbewerb ist ein echtes Kaleidoskop des Weinlandes Schweiz», betont Michael Balmer, Önologe bei der Rutishauer Weinkellerei (Thurgau) und Mitglied des VINEA–Komitees. Laut Balmer gewann dieser Wettbewerb mittlerweile auch jenseits der Saane hohes Ansehen: Die Deutschschweizer Regionen reichten mehr als 660 Weine ein. So belegt der Kanton Zürich mit 178 Mustern den 3. Platz, hinter dem Wallis (1045) und dem Waadtland (668), aber noch vor Genf (160 Muster).

Gesunde Konkurrenz
Jurymitglied Knut Schwander, der in der Romandie für den Weinführer Gault & Millau verantwortlich zeichnet, hebt hervor, dass dieser Wettbewerb den Schweizer Weinen eine viel beachtete Bühne bietet. «Er ist eine Momentaufnahme der Schweizer Weinlandschaft und fördert eine gesunde Konkurrenz zwischen den Erzeugern.» Das glauben übrigens auch die Weinbauern, denn sie nehmen immer zahlreicher teil. «Und sie haben selbst ohne Medaille einen Gewinn davon: Dank der neutralen, unvoreingenommenen und unnachsichtigen Bewertung ihrer Weine können sie sich verbessern und weiterentwickeln.»

Eine Vielzahl von Ausdrucksformen
Sylvie Camandona, Vertriebsleiterin bei Uvavins–Cave de la Côte und ebenfalls Mitglied der Jury, hebt hervor, dass der GPVS «die ungemein vielfältigen Ausdrucksformen der eidgenössischen Gewächse vor Augen führt, sei es nun bei den Rebsorten oder bei den Jahrgängen.» Sie unterstreicht, wie wichtig solche Begegnungen sind. «Hier können alle Jurymitglieder – Erzeuger, Önologen, Vertriebsspezialisten, Journalisten ... – ihre Erfahrungen austauschen.»

Goldmedaillen nach Region
Gemäss den Normen des Verbandes Schweizer Önologen (USOE) erhalten nur 30% der angemeldeten Weine eine Medaille. Bei der diesjährigen Ausgabe konnten sich 10% der Gewächse eine Goldmedaille sichern. In der Verteilung dieser höchsten Auszeichnung spiegelt sich die Bedeutung der Erzeugerregionen wider: So holt allein der Kanton Wallis 136 Goldmedaillen, gefolgt vom Waadtland (78), Tessin (59), Zürich (16), Graubünden (14), Genf (13) und Neuenburg (6). Die Deutschschweiz kann mit 52 Goldmedaillen ein ganz hervorragendes Ergebnis verzeichnen (vgl. beigefügte Datei mit den Gold– und Silbermedaillen).
Unter den 310 Goldmedaillen, die dieses Jahr verliehen wurden, befinden sich die meisten Schweizer Rebsorten. Gold erhielten 58 Chasselas, 33 Pinots noirs, 24 Merlots sowie 67 andere weisse Rebsorten und 37 andere rote Rebsorten. Die roten und weissen Assemblagen konnten 28 Goldmedaillen verbuchen (weniger als in den Vorjahren) und die Süssweine 31.

Die nominierten Weine
Die nominierten Weine (d.h. die sechs ersten Weine jeder Kategorie) stammen aus allen Regionen, so etwa 31 aus dem Wallis, elf aus dem Waadtland und sieben aus dem Tessin. Besonders hervorzuheben ist das gute Abschneiden der Genfer Gewächse (vier nominierte Weine). All diese Weine werden erneut einer vergleichenden Degustation unterzogen, bei der das Endklassement der prämierten Weine (Platz 1, 2 und 3) jeder Kategorie festgelegt wird. Die Namen der Preisträger in den verschiedenen Kategorien und die Gewinner der Spezialpreise (Prix Bio, Prix Vinissimo Weiss und Rot) werden am 26. Oktober bei der grossen Gala der Schweizer Weine in Bern bekannt gegeben. Anlässlich dieses Gala–Abends werden auch der heissbegehrte Titel «Schweizer Weingut des Jahres 2016» und der Preis «Schweizer Weingut 2007–2016» vergeben. Dieser von der Vereinigung VINEA und der Zeitschrift VINUM ausgerichtete Wettbewerb bietet den Schweizer Weinen ein attraktives Schaufenster und kann sowohl Einkäufern als auch Konsumenten als Entscheidungshilfe dienen.

NB. Der Gala–Abend der Schweizer Weine findet am 26. Oktober 2016 im Kulturcasino Bern statt. Diese Veranstaltung ist öffentlich. Anmelden können Sie sich hier oder via E–Mail an info@vinum.ch

Weitere Auskünfte:

Elisabeth Pasquier, directrice
Association VINEA
+ 41 27 456 31 44
elisabeth.pasquier@vinea.ch
  Thomas Vaterlaus, Chefredakteur
VINUM Weinmagazin
+ 41 44 268 52 40
Thomas.Vaterlaus@vinum.ch

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